Triëdere 2/2011

Die Implikationen des chinesischen Sprichworts: "Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Idiot nur den Finger", klingen auch in der abendländischen Geschichte vertraut. Die paradoxe Aufforderung, das Fernste und "Unsichtbare" zu "sehen", in der das Materielle nur Verweis auf eine tiefere Wahrheit sein soll, ist vielleicht der Kern hermeneutischer Auslegungspraktiken. Was aber geschieht, wenn wir - scheinbar folgerichtig - das "Sichtbare" "sehen"?




Aus dem Inhalt von Triëdere 2/2011:
 


Wolfgang Müller-Funk: Die Spur und das Individuum. Meditationen zu Ludwig Klages Metaphysik der Handschrift
 
Satomi Nobata: Entcharakterisierung und Empfindungslosigkeit der japanischen Trauerfeier. Wie stellt Japan den Tod (Toten) dar?
 
Mikael Vogel: Nadeln
 
Walter Pamminger: Kreide Tafeln. Die fetten, runden und kruden Züge des Wiener (Schrift-)Geschmacks
 
Eva Schörkhuber: Frivole Schriftzüge. Oberflächenkarneval in den Kreideschriftfotografien von Walter Pamminger
 
Christian Gutschi: Druckschrift und Emotion. Über die Zusammenhänge von Schrift-Anmutung und ihrer emotionalen Wahrnehmung im Kontext sprachlicher Darstellung
 
Matthias Schmidt: Teichographien oder die Häute der Mauern. Zu den Arbeiten von Iman Mahmud
 
Alexander Sprung: "Gestalter klingt nach nichts." Jenna Gesses Reflexionen über das Büchermachen
 


Triëdere 2/2011 erschien Anfang Dezember 2011. Ausgewählte Texte sind online zugänglich.
Umfang ca. 86 Seiten.





 
 
  Impressum und Kontakt
Wenn nicht anders genannt gilt für alle Inhalte: © Verein Zeitschrift Triëdere — 2009—2017.