Die Implikationen des chinesischen
Sprichworts: "Wenn der Weise
auf den Mond zeigt, sieht der
Idiot nur den Finger", klingen
auch in der abendländischen
Geschichte vertraut. Die paradoxe
Aufforderung, das Fernste und
"Unsichtbare" zu "sehen", in der
das Materielle nur Verweis auf
eine tiefere Wahrheit sein soll, ist
vielleicht der Kern hermeneutischer
Auslegungspraktiken. Was aber
geschieht, wenn wir - scheinbar
folgerichtig - das "Sichtbare"
"sehen"?
Aus dem Inhalt von Triëdere 2/2011:
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Wolfgang Müller-Funk:
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Die Spur und das Individuum. Meditationen zu Ludwig Klages Metaphysik der Handschrift
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Satomi Nobata:
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Entcharakterisierung und Empfindungslosigkeit der japanischen Trauerfeier. Wie stellt Japan den Tod (Toten) dar?
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Mikael Vogel:
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Nadeln
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Walter Pamminger:
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Kreide Tafeln. Die fetten, runden und kruden Züge des Wiener (Schrift-)Geschmacks
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Eva Schörkhuber:
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Frivole Schriftzüge. Oberflächenkarneval in den Kreideschriftfotografien von Walter Pamminger
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Christian Gutschi:
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Druckschrift und Emotion. Über die Zusammenhänge von Schrift-Anmutung und ihrer emotionalen Wahrnehmung im Kontext sprachlicher Darstellung
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Matthias Schmidt:
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Teichographien oder die Häute der Mauern. Zu den Arbeiten von Iman Mahmud
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Alexander Sprung:
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"Gestalter klingt nach nichts." Jenna Gesses Reflexionen über das Büchermachen
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