Triëdere 2/2012
Die Schleier der Pornographie — Zur Rhetorik der nuda veritas


Die aktuelle Ausgabe von Triëdere widmet sich einem diffusen Phänomen, das selten in den Vordergrund gerückt wird: Das Zentrum der versammelten Beiträge bildet die Frage, welcher Techniken und Inszenierungspraktiken sich "die" Pornographie bedient. Diffus bleibt dieser Bereich, da er sich weit über den vermeintlich isolierbaren Mainstream hinaus erstreckt und seine Einflüsse auch dort geltend macht, wo es um pure Authentizität, möglichst direkte Bild- und Textwirkungen oder einfach ein wenig Ich-Auflösung geht, also in Kunst, Werbung, Spektakel, Alltag. Von den unterschiedlichsten Seiten nähern sich:


Iris Andraschek: 30 reasons a girl should call it a night
 
Kerstin Mey: Aus Pornos Kunst machen
 
Crauss: Lesezeichen sind Lebenszeichen. Blogroll hoffentlich nicht in Erfüllung gehender Wünsche
 
Paul Ferstl: Dramaturgien kruder Körperlichkeit. Ansätze zum Vergleich von Pornografie und Wrestling
 
Peter Clar: Fetischismen & More
 
Sophie Reyer: Insektizid (Romanauszug)
 
Thomas Ballhausen: Im Zeichen von Saturn und Venus. Medienkomparatistische Perspektiven auf Erotik, Pornografie und Adult Remakes
 
Ines Birkhan: Are you saved?
 


Triëdere 2/2012 erschien verspätet im Februar 2013.
Ausgewählte Texte sind online zugänglich.
Ausschreibungstext zur Ausgabe
Umfang: 120 Seiten.





 
 
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