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Triëdere versammelt Texte aus Literatur, Theorie und zur bildenden Kunst - zweimal jährlich, gebündelt um ein Thema. Renommierte AutorInnen kommen neben jüngeren zu Wort, Übersetzungen erweitern den Blick.
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ist das Thema der aktuellen Ausgabe: Heft 7 ist endlich erschienen! Vertreten sind diesmal Beiträge von Kerstin Mey, Thomas Ballhausen, Paul Ferstl, Sophie Reyer, Crauss, Peter Clar und Ines Birkhan. Auf Um- und Abwegen fragen wir nach den Taktiken und Schlichen pornografischer Inszenierung.
Als Heftkünstlerin wirkt Iris Andraschek mit — die einige Abzüge aus ihrer Serie 30 reasons a girl should call it a night präsentiert.
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Wissenschaftliche und künstlerische Ausdrucksformen sind sich darin
einig, dass sie über das Klischee, den Jargon oder den Gemeinplatz
hinausgehen. Wenn in einem Roman in verlassenen Dörfern Hunde bellen
oder der Regen an die Scheiben klopft, wenn jemand weint, vermutet die
kundige Leserschaft Ironie. Wissenschaft versteht sich sogar explizit als
Abkehr vom common sense und den Worthülsen der Alltagssprache.
Die wissenschaftliche und die künstlerische Sprache besitzt hingegen
auch ihre eigenen Sozioloekte, die sie nicht gerne thematisiert. Beide
Aspekte, die unkritische wie auch die kritische Frag-Unwürdigkeit
bergen ähnliche Probleme: Wie arglos soll mit solch fraglos benutzten
Vorstellungen und Ausdrücken umgegangen werden — oder läuft auch die
Maxime, Klischees zu vermeiden, auf einen klischeehaften Gemeinplatz
hinaus, da es ohne sie gar nicht geht?
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beschäftigt in den letzten Wochen und Monaten unsere AutorInnen Thomas Becker, Barbara Eder, Ole Frahm (u.v.w.) auf besondere Weise: Rund um den politisch verdächtigen Nimbus des Comic, dessen kulturelles Kapital und die spezifische Ästhetik der nicht nur sequenziellen Kunst kreisen die Beiträge, die ab sofort gebündelt als Triëdere 6 verfügbar sind!
Heftkünstler sind Thomas Ballhausen und Jörg Vogeltanz — die einen Auszug ihres graphic novels inmates präsentieren. Darüber hinaus werden noch zahlreiche weitere Comics vertreten sein, von Nina Bunjevac, Filip Andronik, Wostok und Aleksandar Zograf.
Triëdere 1/2012 erscheint in gründlich überarbeitetem Layout.
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Die fünfte Ausgabe von Triëdere schaut dem Weisen ungeniert auf den (sprichwörtlichen) Finger.
Aus der Perspektive von: Wolfgang Müller-Funk, Mikael Vogel, Satomi Nobata, Walter Pamminger, Eva Schörkhuber, Christian Gutschi und Iman Mahmud - die das Heft künstlerisch gestaltet hat. Für unsere Förderabos liegt diesmal ein kunstvolles Faltbuch bei.
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