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Ausgabe #18 (1/2018)



(Gedichte) übersetzen

Unter dem Titel (Gedichte) übersetzen eröffnet die 18. Ausgabe von Triëdere ein ganzes Bündel zusammenhängender Fragestellungen: Obwohl Gedichte immerzu, wie andere Texte auch, übersetzt wurden und werden, so führt diese Tätigkeit doch an Grundfragen des Übersetzens als solchem heran: Neben der Problematik, wie dem Ausgangstext gerecht zu werden ist, rückt zusätzlich die Schwierigkeit in den Blick, dass Gedichte immer schon als Selbstübersetzungsversuche der Autor_innen verstanden werden können. Denn genuine Gedichte sind meist Texte, die keine andere Form als eben die des Gedichts annehmen konnten, also nicht einfach in Prosa oder andere Formen überführt werden könnten. Wenn aber das Gedicht von Anfang an ein ungesicherter, doch geglückter Ausdruck ist, was kann eine Übersetzung dessen dann leisten? Wie ist Leichtfertigkeit und Beliebigkeiten beizukommen, angesichts dieser schwindelerregenden Ausgangslange — und wie ist eine verlässliche Übersetzung von Gedichten zu denken? Diese und verwandte Fragestellungen soll das Heft stellen, entfalten und anhand von beispielhaften Übersetzungen zu beantworten suchen.


Einsendeschluss für Beiträge: 30. April 2018
Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Juni 2018
Einsendungen an: redaktion@triedere.com


 
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